Wählen Sie die Sprache aus / Choose your language:

Home > Forschung > Forschungslabor

Forschungslabor an der Universitätsklinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Innsbruck

 

Vision

Die ISO-9001:2015-zertifizierte Forschungseinheit der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie wurde 2012 eingerichtet und ermöglicht es engagierten Doktoranden, klinische Ziele auf solider wissenschaftlicher Basis zu verfolgen. Unsere Vision ist es, Techniken der Grundlagenforschung anzuwenden, um klinische Herausforderungen anzugehen und diese Erkenntnisse in neue therapeutische Ansätze umzusetzen.

Labor Struktur

Wir befinden uns im 1. Stock des Gebäudes der "Frauen-Kopf-Klinik" (Gebäude #3, im LKH-Innsbruck, 3-G1-643). Drei Forschungsgruppen, die den 3 Haupteinheiten der Abteilung entsprechen, d.h. die Einheiten für Brust-/Hand-/Nervenchirurgie, Angeborene Fehlbildungen/Rekonstruktive Chirurgie und Wundmanagement/Wundheilung, werden von der Forschungslaboreinheit unter der Leitung von Dr. C.Ploner unterstützt.

Personal

  • Priv. Doz. Christian Ploner, PhD (Head)
  • Susanne Lobenwein, MsC (BMA)
  • Dolores Wolfram-Raunicher, MD, MsC
  • Evi Morandi, MD, PhD
  • Tina Rauchenwald, MD 
  • Cathrine Connolly, MD

Alumni:

  • Patrick Feurle, MsC (2012)
  • Ralph Verstappen, MD (bis 2013)
  • Giuseppe Cappellano, PhD (2016/17)
  • Philip Grubwieser, cand. Med.(2017)

Jobs

Derzeit keine offenen Stellen!

Kontakt


‘Wundmanagement/Stammzellen im Forschungslabor' (Leitung: Priv. Doz. Christian Ploner, PhD)

Übersicht

 
Klinischer Erfolg beruht nicht nur auf erstklassigen (mikro-)chirurgischen Leistungen, sondern auch auf gezielter wissenschaftlicher Arbeit im Labor. Im Forschungslabor der Univ.-Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Innsbruck, betreibt das Team anwendungsorientierte und zukunftsorientierte Forschung unter der Leitung von Priv. Doz. Christian Ploner, PhD.
 

Schwerpunkte

  • Fettgewebe
  • Aus Fettgewebe gewonnene Stammzellen
  • Wundheilung

Hintergrund

 
Die Wundheilung erfordert die Aktivierung und Symbiose einer Vielzahl von Zelltypen in einer sequentiellen Art und Weise. Gelingt es nicht, irgendein Stadium in diesem Prozess zu durchlaufen, kann dies zu einer chronischen oder nicht heilenden Wunde führen. Chronische Wunden stellen ein bedeutendes Problem für die öffentliche Gesundheit dar, und dieses Problem wird wahrscheinlich parallel zu unseren steigenden Raten von Fettleibigkeit, Diabetes und Bevölkerungsalterung zunehmen. Wie bei allen Fragen der öffentlichen Gesundheit erfordert die Behandlung chronischer Wunden einen multidisziplinären Ansatz. Aus wissenschaftlicher Sicht kann die Erweiterung unseres Wissens über die zellulären und molekularen Mechanismen, die dem Heilungsprozess zugrunde liegen, innovative Behandlungsansätze und verbesserte Patientenresultate ermöglichen.
 

Aktuelle Forschungsinteressen

 
Adipositas-Gewebe
 
Trotz großer Fortschritte im Tissue-Engineering der Haut ist die beeinträchtigte Wundheilung nach wie vor eines der schwerwiegendsten Probleme in der plastischen Chirurgie.  Wir sind in erster Linie daran interessiert, die physiologischen und pathologischen Mechanismen der Wundheilung zu definieren und insbesondere die Rolle des Fettgewebes in diesem komplexen zellulären Zusammenspiel abzugrenzen. Viele Jahre lang als ausschließlich der Wärmeregulation und Energiespeicherung gewidmet betrachtet, ist das weiße Fettgewebe (WAT) nun zu einem der am besten untersuchten Gewebe geworden, wobei jüngste Forschungen seine Rolle bei metabolischen und endokrinen Funktionen in vivo aufgedeckt und erweitert haben. WAT erweist sich auch als wichtig für die Entwicklung von Stoffwechselstörungen, die Kontrolle der Immunantwort und für seinen Beitrag zum Wundheilungsprozess.
 
Aus Fettgewebe gewonnene Stammzellen
 
Seit 2002 ist bekannt, dass Fettgewebe zahlreiche, leicht zugängliche, undifferenzierte, aus Fettgewebe gewonnene Stammzellen (Adipositas-Stammzellen, ADSC) beherbergt. Diese sind in der Lage, sich über mehrere Linien zu differenzieren, und werden derzeit in einer Vielzahl klinischer Anwendungen, einschließlich der Wundheilung, getestet. Während die Transplantation von Stammzell-angereichertem Lipoaspirat auf Wundbetten eine verbesserte Heilung gezeigt hat, ist die Ausbeute an zurückgehaltenen transplantierten Zellen gering, und man geht davon aus, dass die Effekte durch die sekretorischen Aktionen der Stammzellen und nicht durch ihre Proliferation, Differenzierung und Integration erzielt werden. Daher untersuchen wir, wie sich die Manipulation molekularer Prozesse in Wundmatrices auf den Stoffwechsel und das regenerative Potenzial verschiedener kutaner und subkutaner Zelltypen auswirken kann.
 
Wundheilung
 
Unser Ziel ist es, die Rolle von Adipozyten und regenerativen Zellen im Wundheilungsprozess von akuten und chronischen Hautwunden zu definieren. Auf der Grundlage unserer Analysen des primären Wundgewebes haben wir humane 2D- und 3D-in-vitro-Modelle etabliert, die verschiedene Aspekte des zellulären Verhaltens in entzündlichen Umgebungen nachahmen.  Unsere Modelle ermöglichen eine innovative Erforschung des Einflusses parakriner Faktoren aus aktivierten Immunzellen auf die Plastizität und den Stoffwechsel regenerativer Zellen. Wir führen auch Experimente durch, um zu klären, wie die Matrix-Signalisierung das Zellschicksal sowohl in regenerativen Stammzellen aus Fettgewebe als auch in Adipozyten beeinflusst. Der translationale Aspekt unserer Arbeit konzentriert sich weitgehend auf die Prüfung der Bioaktivität neuer Verbindungen für die Behandlung chronischer Wunden sowie auf die Bewertung der Bioaktivität der neuer Verbindungen für die Behandlung chronischer Wunden sowie auf die Beurteilung der Biokompatibilität von Implantatoberflächen.

 

Weitere Information

 
Ausführlichere Informationen über unsere Arbeit finden Sie in unseren aktuellen Publikationen.
 

Klinischer PhD - AMR

 

Ein klinisches PhD-Programm wird angeboten. Weitere Informationen über das PhD-Programm finden Sie unter"applied morphology and regeneration"-AMR

Für weitere Fragen kontaktieren Sie uns bitte.

Universitätsklinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie Innsbruck | Anichstrasse 35, A-6020 Innsbruck
Tel.: +43 (0) 512 504 22731, Fax: +43 (0) 512 504 22735

Login