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Plastisch-Chirurgisches Forschungslabor

Vision

Durch die Etablierung eines klinikeigenen Forschungslabors an der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie 2012 ist die Grundlage für eine Evidenz-basierte Neu- und Weiterentwicklung von chirurgischen Therapien und Nachsorgeprogrammen gesetzt worden. Dabei stehen medizinisch/chirurgische Herausforderungen und deren systematische Untersuchung mit Hilfe wissenschaftlicher Techniken im Fokus, um die Therapiekonzepte weiter zu verbessern und eine patientenoptimierte Behandlungen zu entwickeln.

Labor Struktur

Das Forschungslabor  ist im ersten Stock des Flachbaus der Frauen-Kopf-Klinik am LKH Innsbruck verortet (Gebäude #3). Die Forschungsgruppen entsprechen den drei Fachbereichen unserer Klinik: dem Fachbereich für Tumor/Fehlbildung/Rekonstruktionschirurgie (Bereich I), dem Fachbereich für Brust/Hand/Nerven-Chirurgie (Bereich II), und dem Fachbereich für Wundheilung/Wundmanagement (Bereich III). Unterstützt werden diese Bereiche vom klinikeigenen Forschungslabor (Leiter C.Ploner).

Mitglieder

  • Priv.Doz. Christian Ploner, PhD (Laborleiter)
  • Susanne Lobenwein, MsC (BMA)
  • Dolores Wolfram, MD, MsC
  • Evi Morandi, MD, PhD
  • Philip Grubwieser, cand. Med.

 

Alumni:

  • Patrick Feurle, MsC (2012)
  • Ralph Verstappen, MD (bis 2013)
  • Giuseppe Cappellano, PhD (2016/17)

Offene Stellen

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Kontakt

Plastisch-Chirurgisches Forschungslabor

Der klinische Erfolg fußt nicht allein auf erstklassigen (mikro)chirurgischen Leistungen, sondern auch auf gezielter wissenschaftlicher Arbeit im Labor. Im klinikeigenen Forschungslabor der Univ.-Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie Innsbruck (Leitung: Priv.Doz. Christian Ploner, PhD) wird erfolgreich anwendungs- und zukunftsorientierte Forschung betrieben.

Die Schwerpunkte:
  • Fettgewebe und Wundheilung
  • Stammzellanwendungen (Fettstammzellen)

Fettgewebe und Wundheilung

Wir beschäftigen uns mit den biologischen Vorgängen der Wundheilung. Ziel ist das bessere Verstehen molekularer Vorgänge bei chronischen bzw. schlecht abheilenden Wunden sowie die Erarbeitung neuer Therapiemöglichkeiten. Durch die phäntoypische Charakterisierung unterschiedlicher Zelltypen aus Gewebe humaner Wunden bzw. intakter Haut versuchen wir den Ist-Zustand einzelner Zellpopulationen in ihrer nativen Umgebung zu beschreiben und einzelne Aspekte in standardisierten in-vitro Zellkulturmodellen molekularbiologisch zu adressieren. Dabei untersuchen wir vorallem das Verhalten regenerativer Zellen (Adipose Derived Stem Cells = Fettstammzellen), Adipozyten und dermaler Fibroblasten/Myofibroblasten in inflammatorischer Umgebung, bzw. wie dieser wundcharakteristische Faktor sich auf die Neubildung der extrazellulären Matrix (EZM), der EZM-Zell Interaktion (über Integrine) und parakrinen Aktivität auswirkt. Die dabei etablierten in-vitro Zellmodelle (2D-3D-Kultur, Hautäquivalente, humanes Hautwundmodell)  werden auch bei Testung neuer wundheilungsfördernder Substanzen (z. Bsp. Eisenchelatoren, pflanzl. Extrakte, etc.) eingesetzt bzw. stellen die Basis für die Entwicklung patientenoptimierter Wundauflagen/Matrizen (funktionale Wundmatrix) dar.

Für Interessierte wird ein Clinical PhD-Programm angeboten ("applied morphology and regeneration"-AMR) . 

Universitätsklinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie Innsbruck | Anichstrasse 35, A-6020 Innsbruck
Tel.: +43 (0) 512 504 22731, Fax: +43 (0) 512 504 22735

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