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Die Plastischen Chirurgie Innsbruck hat in der Qualität „die Nase vorn“

 

Qualität ist unsere Verpflichtung!

Die Univ.-Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie Innsbruck ist seit 2012 nach EN ISO 9001:2015 zertifiziert, das Zertifikat ist bis 19.07.2021 gültig. Die Klinik wird von externen und internen Auditoren jährlich überprüft. Die Qualität unserer Leistungen und das Vertrauen unserer Kunden ist uns wichtig, deshalb ist für die Einhaltung dieser Qualität jeder Mitarbeiter der Klinik persönlich verantwortlich. Die Qualität hängt von der Qualität unserer Mitarbeiter ab, daher bilden laufende Schulungen einen wesentlichen Bestandteil unserer Qualitätspolitik. Ziel unseres Handelns ist die Steigerung der Kundennutzens. Zugute kommt dies nicht nur den Mitarbeitern und Ausbildungsärzten, sondern vor allem den Patienten und Angehörigen.

„Das zugrunde liegende Ziel ist es, Standards und Sicherheit für die Patienten zu verbessern, indem wir die Qualität unserer Arbeit fortlaufend überprüfen und steigern. Gelungen ist uns das mit der ISO Norm 9001:2015“, freut sich Prof. Dr. G. Pierer, Klinikdirektor.

Besonderer Schwerpunkt: Risikomanagement für gesteigerte Patientensicherheit
Besondere Bedeutung kommt auch der Weiterentwicklung des Risikomanagements in der ISO 9001:2015 Norm zu. Jeder Prozess wird auf seine Chancen wie auch auf seine potenziellen Risiken hin untersucht. Durch verstärktes Monitoring und Sensibilisierung sollen Risiken von Anfang an minimiert werden.

Für die operative Umsetzung und als Beauftragter für das Qualitäts- bzw. Risikomanagement fungiert an der Univ.-Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie Innsbruck OA Dr. Peter Kronberger sowie die Klinikkoordination Mag. Manfred Jud, Bakk., MBA.

Die Planung im QM-Management der Klinik orientiert sich an der Qualitätsentwicklung und Qualitätsstrategie der Tirol Kliniken.

 

 

 

Zahlen und Fakten aus dem Jahresbericht der Plastischen Chirurgie Innsbruck

  • ca. 100 MitarbeiterInnen (Ärzte, Pflege, Therapeuten, Administration)
  • 38 Betten
  • 2967 stationäre Aufnahmen
  • ca. 18.000 ambulante Patienten
  • ca. 4000 Operationen

Risikomanagement

2011 fand ein externes Risiko-Assessment durch Mitarbeiter der Gesellschaft für Risiko-Beratung mbH (GRB) an unserer Klinik statt. Es wurden die größten Risiken an der Klinik eruiert. Maßnahmen zur Minimierung der Risiken wurden erarbeitet und im Rahmen von Klinikkonferenzen die Umsetzung besprochen und festgelegt. In weiterer Folge wurde ein Risikomanagementsystem (RMS) an unserer Klinik gemäß der ONR 49001 implementiert. 2017 fand ein Evaluierungsassessment wieder durch die GRB statt. Für das Riskomanagement an der Klinik ist OA Dr. Peter Kronberger zuständig.

Ziel ist es, die größten Risiken an der Klinik im Sinne der Patientensicherheit zu identifizieren und in weiterer Folge Lösungen sowie Maßnahmen zu entwickeln, um diese Risiken zu minimieren.

Über die Bewertung identifizierter Risiken ergibt sich ein Risiko-Portfolio im Spannungsfeld zwischen der Schwere des Risikos und dessen Eintrittswahrscheinlichkeit. Gemeinsam mit den MitarbeiterInnen der Klinik werden daraus resultierende, notwendige Maßnahmen der Prävention definiert.

 

Nicht Konforme Leistungen/Korrekturmaßnahmen und Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

Wir wollen aus unseren Fehlern lernen!

Daher wurde bereits 2011 ein Fehlermelde- und Verbesserungssystem eingeführt.  Fehler oder Missstände sowie mögliche Verbesserungen, können von allen MitarbeiterInnen  direkt über ein Intranet-basiertes System von jedem PC aus gemeldet werden. Das CIRS-System schickt anschließend automatisiert ein Mail an die Fehlerverantwortlichen, damit eine schnelle Reaktion erfolgen kann.

Je nach Priorität, aber mind. einmal pro Monat, werden die Meldungen von einem interdisziplinären Team unter der Leitung von OA Dr. Peter Kronberger im klinikeigenen interdisziplinären Qualitäts- und Risikozirkel vorgestellt, analysiert und bewertet. Gemeinsam werden Problemlösungen erarbeitet und umgesetzt.

Durch diese positive und wertschätzende Fehlerkultur werden die MitarbeiterInnen motiviert, Fehler und Beinahe-Fehler sowie Verbesserungsmöglichkeiten zu melden. Denn nur so können Probleme allen bewusst gemacht und in Zukunft minimiert und im besten Falle vermieden werden.

In definierten Abständen wird auch die Wirksamkeit der Maßnahmen geprüft, damit eventuell nötige Nachbesserungen durchgeführt werden können. Eine jährliche Evaluierung aller Ereignisse findet im Rahmen des Managementreviews der Klinik statt.

Universitätsklinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie Innsbruck | Anichstrasse 35, A-6020 Innsbruck
Tel.: +43 (0) 512 504 22731, Fax: +43 (0) 512 504 22735

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